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Zahnbehandlungen

Auch Tiere haben Zähne!

Und diese müssen genauso gut gepflegt werden wie unsere...

Leider lassen sich nicht alle Hunde und Katzen zur täglichen Zahnpflege mit Zahncreme und Zahnbürste überreden - den Versuch ist es aber auf jeden Fall wert! Auch Spezialfutter und "Antizahnsteinkaustreifen" können die Zahnsteinbildung zwar bremsen, aber nicht verhindern.
So bildet sich nach der Futteraufnahme ein Zahnbelag, der im Lauf der Zeit durch Stoffe aus dem Speichel mineralisiert und zu Zahnstein umgebaut wird.

Wie lange es dauert, bis sich Zahnstein bildet, ist von Tier zu Tier unterschiedlich, deshalb kontrollieren wir bei jeder Untersuchung routinemäßig die Zähne Ihres Lieblings!

Wenn bereits Zahnstein vorhanden ist, dann hilft weder Zähneputzen noch spezielles Futter. Die ordentliche Entfernung ist nur durch die Verwendung eines Zahnultraschallgerätes möglich. Da Tiere allerdings bei der Behandlung nicht still halten (und Schmerzen auftreten können), ist für die Entfernung eine Vollnarkose notwendig.
Die Zahnsteinentfernung mittels Ultraschall im Wachzustand ist tierschutzrechtlich verboten!
Zahnstein führt zu Zahnfleischentzündungen und verdrängt mit der Zeit das den Zahnhals schützende Zahnfleisch. Außerdem tummeln sich hier verschiedenste Bakterien, die zu Herz-, Leber und Nierenschäden oder gar zu einer Blutvergiftung führen können.

Lassen Sie den Zahnstein Ihres Tieres entfernen, bevor es zu Zahnschmerzen, Zahnausfall oder schwerwiegenden organischen Erkrankungen kommt.

Gerade bei Katzen bleiben Zahnschmerzen viel zu häufig unerkannt!

Sie leiden in vielen Fällen schon in jungen Jahren (bereits ab dem 2. Lebensjahr!) an hoch schmerzhaften Veränderungen der Zahnhälse und der Zahnwurzeln, die eine schnelle Entfernung des erkrankten Zahnes bzw. meist der erkrankten Zähne notwendig machen.

Wir empfehlen alle 6-12 Monate eine sorgfältige Zahnkontrolle in unserer Praxis durchführen zu lassen, damit eventuell vorhandene, schmerzhafte Veränderungen schnellstmöglich behandelt werden können.

Wir beraten Sie gerne über die Risiken und die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffes, sowie über die optimale Narkoseart.


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