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Vorsorgeuntersuchungen bei Reptilien

Reptilien zeigen uns oft sehr spät (und nicht selten zu spät), dass sie krank sind!

Apathie und Futterverweigerung sind die häufigsten Symptome, die leider praktisch nichts über das eigentlich Problem verraten.
Deshalb steht eine gründliche Untersuchung des Patienten am Anfang jeder Behandlung. Zuallererst die detaillierte Beurteilung der Haltung!

Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen und besuchen Sie uns zur Routineuntersuchung mit Haltungsberatung und Kotparasitologie, bevor das Tier Anzeichen einer Krankheit zeigt.

Da ein Großteil der nicht haltungsbedingten Erkrankungen bei Reptilien von Parasiten verursacht wird, stellt die regelmäßige Untersuchung von Kotproben einen sehr wichtigen Punkt der Vorsorgemedizin dar.

Wir empfehlen mindestens einmal jährlich eine frische (!) Kotprobe untersuchen zu lassen.

Sie können diese in unserer Praxis abgeben. Je nach Untersuchungswunsch werden wir die Probe (in den meisten Fällen) sofort in unserem Praxislabor analysieren (v.a. Nativuntersuchungen auf Einzeller wie Hexamiten) oder bei komplexeren Fragestellungen in ein Labor schicken (z.B. bei Kryptosporidienverdacht).

Weitere Informationen finden Sie unter "Parasitologie".

Aber auch prophylaktische Blutuntersuchungen können z.B. Hinweise auf Knochenstoffwechsel-, Leber- oder Nierenerkrankungen liefern.