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Operationen

Unser Angebot an Operationen

Wir verwenden hierbei (bis auf wenige Ausnahmen) routinemäßig die hochwertige Inhalationsnarkose.

Sie ermöglicht es uns auch sehr alte oder geschwächte Patienten erfolgreich zu operieren. Für Interessierte haben wir einige OP-Bilder auf unsere Homepage gestellt (nicht alle sind für jeden Betrachter geeignet).

Weichteilchirurgie

  • Kastrationen von Katern und Kätzinnen, Rüden und Hündinnen, Frettchen, Kaninchen, Meerschweinchen, aber auch Mäusen, Ratten, Hamstern, Chinchillas und z.B. Gerbils
  • Tumorentfernungen
  • Not-Operationen (z.B. nach Magendrehung oder akute Gebärmutterentzündung, Darmfremdkörper, Bissverletzungen)
  • Operationen an inneren Organen (z.B. Magen, Darm, Leber, Milz, Nieren, Harnblase)
  • Versorgung von Hautwunden (z.B Biss-, Schnittverletzungen, Abszesse, ...)

Gelenkchirurgie

  • Kreuzbandriss (Kniegelenk)
  • Patellaluxation ("rausgesprungene" Kniescheibe)
  • Fragmentierter Processus coronoideus und Isolierter Processus anconeus (Knochenabsprengung im Ellbogengelenk)
  • Denervation des Hüftgelenks (Schmerzausschaltung beim HD- bzw. Hüftarthrosepatienten)
  • Femurkopfresektion (Entfernung des Oberschenkelkopfes beim Trauma- oder HD-Patienten)

Osteosynthese

  • Behandlung von Frakturen
  • Paraossäre Klammerfixation (biologische Osteosynthese)
  • Drahtcerclagen
  • Intramedulläre Fixation
  • Fixateur externe
  • Plattenosteosynthese
  • Epiphysenlösung

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich!


Wichtiger Hinweis

Sollten uns im Einzelfall die instrumentellen Möglichkeiten zur optimalen chirurgischen Versorgung Ihres Lieblings fehlen, dann überweisen wir Ihr Tier in eine unserer Überweisungskliniken!

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Minimierung des Narkoserisikos

Mit jeder Narkose ist ein gewisses Risiko verbunden. Dieses ist unter anderem abhängig vom Alter, der körperlichen Fitness, möglicherweise vorliegender Herzerkrankungen, einer Beeinträchtigung des Kreislaufsystems des Patienten und natürlich von der Narkoseart.

Um das Narkoserisiko so niedrig wie möglich zu halten, verwenden wir bei Hunden fast immer und bei geschwächten oder älteren Katzen (ab ca. 8 Jahren) grundsätzlich die in der Humanmedizin bewährte Inhalationsnarkose.
Sie besitzt den Vorteil der Steuerbarkeit der Narkosetiefe, das heißt der Anästhesist kann den Patienten während der Operation bei Bedarf weniger tief schlafen lassen und im Notfall die Narkose sogar abbrechen.
Nach der Operation erwacht Ihr Tier wesentlich schneller und das stundenlange orientierungslose Umhertaumeln entfällt in den meisten Fällen (bei organisch gesunden Patienten).
Der kritische Teil der Aufwachphase, in dem die Patienten durch Abknicken des Halses oder Verschlucken der Zunge ersticken können, ist bei Inhalationsnarkosepatienten deutlich verkürzt. Die Tiere laufen in der Regel bereits 30-60 Minuten nach der Operation wieder!

Für intensivmedizinisch zu betreuende Patienten besteht die Möglichkeit zur stationären Aufnahme in unserer Praxis.

Wir beantworten Ihnen vor jedem operativen Eingriff alle Ihre Fragen zur Operation, dem Narkoserisiko und der zu empfehlenden Narkoseart.


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